28.08.2011 Int. Herbramer „officeXL.de“-Radrennen
104km, 13 Runden, KT-A/B, 48 Starter… klingt nich gerade vielversprechend für eine erst kürzlich aufgestiegene B-Wanze wie ich es bin ![]()
Zu allem Überfluss stand dann auch noch ein herrlich frisches Lüftchen auf der Strecke sodass man sich schon sehr geschickt in dem kleinen Feld verstecken musste um dem Wind nicht schon früh im Rennen zum Opfer zu fallen. Naja, jedenfalls fing das Rennen relativ gemütlich an. Auf der leicht ansteigenden Straße aus dem Ort heraus war das Tempo zwar hoch, aber im Feld rollte es
wirklich gut. Selbst die erste kurze steile Rampe wurde noch nicht allzu schnell gefahren und ich kam in der Mitte des Feldes auf die Gerade auf der mir schon vorher klar war dass es da eine Windkante geben würde. Dementsprechend hatte ich mich auch darauf eingestellt. Gebracht hat es mir aber nichts, das Tempo war einfach nur abartig hoch und der Wind gefühlt doppelt so stark wie bei meiner Streckenbesichtigung. Dementsprechend zerfiel das Feld schon in der ersten Runde in zwei Gruppen. Auf dem folgenden Streckenabschnitt konnten wir das Loch allerdings wieder schließen. Die zweite Runde lief dann genau so ab. Relativ moderates Tempo bis zur Windkante, aber dann… wieder wurde auf der leicht ansteigenden Gerade in Einerreihe gefahren, wider war das Tempo jenseits von gut und böse und schnell bildeten sich überall Löcher. Das hatte zur Folge dass nur noch kleine Gruppen übrig bleiben. Die Führungsgruppe mit 8 Fahrern, eine siebenköpfige Verfolgergruppe und dahinter eine 3-5 köpfige
Gruppe, mit wechselnder Besetzung, in der auch ich mich befand. Kurt darauf waren wir dann nur noch zu dritt und der Abstand zur nächsten Gruppe wuchs immer weiter an. Hinter uns war niemand mehr, somit befanden sich nach 3 Runden nur noch 18 Fahrer im Rennen. Meine Gruppe lief anfangs auch nicht sehr rund und mit drei Fahrern gab es auf der selektiven Runde so gut wie keine Erholung. So schwanden Runde um Runde meine Kräfte und in der sechsten von 13 Runden war am zweiten steilen Anstieg dann endgültig meine Kraft aufgebraucht. Ich musste meine beiden Begleiter ziehen lassen und rollte nur noch locker zum Ziel.
Spaß hat es erstaunlicherweise trotzdem gemacht, aber irgendwie wäre ich lieber beim C-Rennen gestartet

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